Umwelterziehung – Erziehung zur Nachhaltigkeit

Seit der naturnahen Umgestaltung unseres Schulhofes im Jahr 1996 ist der schützende Umgang mit der Umwelt ein Schwerpunkt unserer Schule. Im Unterricht und in besonderen Projekten erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass es lohnenswert und im Interesse aller Lebewesen ist, sich für den Natur- und Umweltschutz einzusetzen.
Indem sie aktiv handeln, lernen sie die Zusammenhänge unserer Erde kennen und werden sensibilisiert, verantwortlich und rücksichtsvoll mit ihr umzugehen.
Das Patenklassensystem hilft uns, diese Erfahrungen, Inhalte und Einstellungen an neue Schüler zu übergeben, so dass unsere Umweltprojekte nachhaltig weitergeführt werden können.

Inzwischen ist es Tradition, dass die Kinder des dritten Schuljahres an dem Wettbewerb zur Vergabe des Dortmunder Jugendumweltpreises teilnehmen.
Außerdem bewerben wir uns regelmäßig mit neuen Projekten um mit dem Agenda-Siegel der Stadt Dortmund ausgezeichnet zu werden und die Anerkennung als „Umweltbewusste Schule“ und als „Schule der Zukunft“ bescheinigt zu bekommen.

Chronologie:
Mit der Umgestaltung des früher tristen und asphaltierten Schulhofs in ein grünes und naturnahes Schulgelände begannen alle beteiligten Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer die Zusammenhänge von Lebensumfeld und Lebensfreude zu erkennen. Große Bereiche des Schulhofes wurden entsiegelt und begrünt. Das gesamte Regenwasser wird nun in einen Bach geleitet, der sich quer über den Schulhof schlängelt und das Wasser versickern lässt. Die Kinder nehmen die Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten des naturnahen Umfeldes in der Pause, den Betreuungszeiten und auch in der Freizeit begeistert an. Sie entdecken Kleinstlebewesen aber auch Vogelnester, Eichhörnchen, viele Insekten und Pflanzen. Ausgehend von dem neuen natürlichen Lebensraum auf unserem Schulhof lernen alle Beteiligten die Lebensbedingungen von Pflanzen, Tieren und Menschen bewusster wahrzunehmen. Im Laufe der Jahre wurden vermehrt Projekte angeregt und durchgeführt, die unser Schulleben bereichern und zu einem ständig wachsenden Umweltbewusstsein der Kinder, Eltern und Lehrer beitragen.
Nicht immer sind alle Klassen an den jeweiligen Aktionen beteiligt. Trotzdem prägen die Ergebnisse unseren Alltag, weil sie Spuren im Gebäude und auf unserem Schulhof hinterlassen. Sie machen sich aber auch im gemeinsamen Leben bemerkbar, indem wir lernen Verantwortung für einander zu übernehmen und uns um einander zu kümmern.

Einige der Projekte werden teilweise schon über viele Jahre fortgeführt oder von einzelnen Klassen wieder aufgegriffen und weiterentwickelt.
Eine nachhaltige Sicherung der Inhalte und ihrer Ergebnisse erreichen wir mit Hilfe des Partnerklassenprinzips.
Dazu wird einem neuen ersten Schuljahr eine dritte Klasse als Partnerklasse zugeordnet. Beide Klassen kooperieren in vielen Bereichen miteinander und lernen voneinander bis die ältere Klasse unsere Schule nach dem vierten Schuljahr verlässt und das ursprünglich erste Schuljahr als dritte Klasse die Kinder eines neuen ersten Schuljahres als Paten empfängt.

Hier eine Auswahl unserer Aktionen:

  • naturnaher Schulhof
  • Müllvermeidung und Mülltrennung
  • Kunst- und Umwelt AG
  • Energiesparen
  • Totholzhecke (Benjes-Hecke)
  • Kompostierung
  • „Sauberer Schulhof“
  • Nisthilfenbau für Wildbienen
  • Eichhörnchen, Igel, Bodentiere etc.
  • Leben mit, in und für die Natur: Waldgänge z. B. in die nahegelegene Bolmke, Vogelhausbau und –pflege,
  • Barfußpfad: Natur mit allen Sinnen wahrnehmen
  • Erste Hilfe Kurs, Sozialkompetenztraining
  • Klima: Einfluss unserer Lebensgewohnheiten auf das Weltklima Klimaveränderungen und die Folgen für das Leben auf der Erde
  • Zusammenhang Ernährung und Bewegung
  • Umweltschonende Ernährung (Abfall/ Tierhaltung)
  • Bewegter Schulhof
  • „Kinder helfen Kindern“

Abfallvermeidung und die getrennte Entsorgung wird an unserer Schule mittlerweile täglich praktiziert. Jede Klasse trennt ihren Abfall nach Papier, Kompost, Grüner Punkt und Restmüll. Ältere Kinder informieren darüber regelmäßig jüngere Klassen und helfen bei der Sortierung. Dabei hilft ihnen ein Farbensystem, das vom Mülleimer im Klassenraum bis zum Container auf dem Schulhof führt.
Bei Veranstaltungen, wie z.B. Schulfesten, Projekttagen usw. verzichten wir komplett auf Einwegware.
Schüler und Eltern gehen inzwischen gerne auf unseren Wunsch ein, das Frühstück in Brotdosen und Trinkflaschen zu transportieren.
Im Kellergeschoss bieten wir aus einem Wasserspender aufbereitetes und entkeimtes Wasser zum Nachfüllen der Flaschen an. Die Kinder können zwischen Wasser mit oder ohne Kohlensäure wählen.
Auf Filzstifte und Tintenkiller, die besonders belastend für die Umwelt sind, verzichten wir an der Kreuz-Grundschule ganz.

Schon seit einigen Jahren bieten wir eine Kunst- und Umwelt Arbeitsgemeinschaft an. Dort werden Aspekte der Umwelt künstlerisch aufgegriffen, indem die Schüler zum genauen Hinsehen angeregt werden und ihnen die Möglichkeit geboten wird mit Fundsachen der Natur kreativ gestaltend umzugehen. Mit dieser AG geht es oft nach draußen. Der Sinnespfad wird genutzt, gepflegt, es wird gepflanzt und gebaut.

Um in einem so großen Komplex, wie ihn eine Schule umfasst, Energie einzusparen, müssen alle Beteiligten gemeinsam handeln. Wir erinnern durch kleine Plakate daran Licht und Wasser maßvoll zu benutzen.

Mit der Anlage einer Totholzhecke schafften vor einigen Jahren Schüler, Eltern und Lehrer einen naturnahen Arbeits-, Beobachtungs- und Erfahrungsraum. Hecken haben wichtige ökologische Funktionen. Sie dienen Tieren und Pflanzen als Lebensraum, Nahrungsquelle, Brutplatz und Winterquartier. Tiere nutzen sie auch als „Straßen“ zwischen einzelnen Lebensgebieten.
Die Benjes-Hecke als aufgeschichteter Totholzhaufen bietet, verbunden mit der Anpflanzung heimischer Wildpflanzen (Waldgeißblatt, Kronwicke, Feldrose) die Möglichkeit, natürliche Mikrolebensräume für heimische Tierarten zu schaffen und so zu deren Verbreitung beizutragen. Tiere wie der Igel nutzen sie zudem als Überwinterungsplatz. Unsere erste Benjes-Hecke befand sich im hinteren Bereich des Schulhofes. Viele Schüler erklärten sich gegenseitig ihre Bedeutung und versuchten sie zu schützen. In schulfreien Zeiten wurden die Hölzer und Stöcke jedoch auch gerne zum Bauen, für Spiele und anderes benutzt. So zerfiel die Hecke. Weil die Benjes- Hecke mit wenig Aufwand ökologische Zusammenhänge anschaulich präsentiert, möchten wir sie gerne im geschützten Bereich des Überlaufgebietes, gut sichtbar in der Nähe des Zauns, wieder neu aufbauen.

Die Kompostierung organischen Abfalls zeigt den Kreislauf der Natur besonders deutlich. In jeder Klasse gibt es auch einen Komposteimer, der in einem Schnellkomposter entsorgt wird. Die Hilfe kleiner Bodentiere beim Kompostieren fasziniert viele Schüler. Ein zusätzlicher Aspekt ist die Verbesserung der Bodenbeschaffenheit mit Humus (Komposterde).
Nachdem vor einigen Jahren ein erster Kompost auf dem Schulhof gebaut wurde, halfen Schüler unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem kitz.do und Mitarbeitern der EDG einen Kompost am Big Tipi anzulegen.

Zum sorgfältigen Umgang mit unserem Lebensumfeld gehört auch, unsere Umgebung sauber zu halten. Weil aber doch immer wieder Müll auf dem Schulhofgelände landet, sammeln bei der Aktion „Sauberer Schulhof“ Kinder aus verschiedenen Partnerklassen den restlichen Müll auf. Bei einigen Kindern ist dieser Dienst besonders beliebt, weil wir dazu Handschuhe und Greifzangen benutzen.

Der Erhalt der Artenvielfalt ist ein weiterer Schwerpunkt der Umwelterziehung.
So bauten unter Anleitung eines AGARD-Mitarbeiters Schülerinnen, Schüler und Eltern Nisthilfen für Solitärbienen und andere Insekten. Ausgehend vom Bau der Nisthilfen von Wildbienen und Hummeln wurde auf Schautafeln auch über deren Nutzen und ihre Lebensgewohnheiten informiert. Auch das Insektenhotel an unserer Turnhallenwand entstand in diesem Zusammenhang. Es interessiert viele Schüler und bietet die Möglichkeit auch in Pausengesprächen etwas über Wildbienen und andere Insekten zu erfahren und sie zu beobachten. Die Hotels unterstützen die Brutpflege und tragen damit zum Erhalt der Art bei.

Tiere aus unserem Umfeld in ihrem natürlichen Lebensraum kennenzulernen ist für Grundschulkinder besonders ansprechend. Dazu sind Eichhörnchen, Igel und auch Bodentiere wie Maus und Maulwurf aber auch Spinnen, Schnecken, Asseln usw. gut geeignet. Diesen Tieren begegnen die Kinder in Parks und Wäldern, Gärten und manchmal auch auf unserem Schulhof. Dadurch ist es einfacher ihren Lebensraum, ihre Lebensbedingungen Nahrung, Nachwuchs und das Überwintern zu beobachten bzw. zu bestimmen.
Im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ schufen unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit betreuenden Künstlerinnen Vogelnistplätze für den Schulhof und das Schulumfeld.
Aus Abfallholz, Naturstoffen und Ton entstanden bunte Vogelvillen, die gerne von unseren heimatlichen Vogelarten genutzt werden. Um die Vögel anzulocken, wurden gemeinsam mit der Wald-und Wiesenschule Wildpflanzen angepflanzt, die den Vögeln als Nahrung dienen. Außerdem konnten Schülerinnen und Schüler bei den Experten erfahren, welche Plätze sich zum Aufhängen der Nistkästen eignen.
Die Nistplätze werden jährlich gereinigt und geben neuen Klassen die Möglichkeit, sich über die Lebensgewohnheiten unserer heimischen Vögel zu informieren. Einige Jahre später stellten Schülerinnen und Schüler z. B. ein Vogelbestimmungsbuch her, das man in der Schulbücherei ausleihen kann.

Eine besondere Aktion zur Gestaltung unseres Schulhofes war das Anlegen des Sinnespfades. Mit großem Arbeitseinsatz bereiteten Eltern, Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer das dafür vorgesehene Gebiet vor.
Sie legten Wegflächen an, die die Kinder mit unterschiedlichen Naturstoffen füllten. So gibt es Felder mit gebrochenen Steinen, vom Wasser geschliffenen Steinen, Sand, Kiefernadeln, Zapfen, Moos und wechselndem Material.
Der Weg kann barfuß belaufen werden. Dabei kann man zur besseren Wahrnehmung die Augen verbinden und sich gegenseitig führen.
Das Laufen auf verschiedenen natürlichen Untergründen schult die Sinne, fördert das Gleichgewicht und steigert die Achtsamkeit gegenüber der Natur.
Indem die Kinder vom Entwurf bis zur Fertigstellung an diesem Projekt stark beteiligt waren, wird die Identifikation mit ihrer Schule gestärkt.
Auch als der Sinnespfad mit Pflanzen und einer großen Kräuterspirale zum Riechen und Schmecken ergänzt wurde, waren einige Klassen wieder intensiv in die Planung und Ausführung eingebunden. Inzwischen regen eine Klangharfe und Klanggebilde aus Abfall zum genauen Hinhören an.
Der Sinnespfad ist in der Pause geöffnet.

Klimaveränderung und Klimaschutz sind häufige Themen in den Medien. Durch diese Konfrontation beginnen auch unsere Schülerinnen und Schüler Fragen nach Bedingungen und Zusammenhängen in diesem Bereich zu stellen.
Ein Jahrgang unserer Schule hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und dabei zwei Aspekte bearbeitet:

  • Klimaveränderungen und die Folgen für das Leben auf der Erde
  • der Einfluss unserer Lebensgewohnheiten auf das Weltklima

Dabei standen die Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen aber auch ihre Grenzen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erforschten die Überlebensstrategien von Kakteen und Füchsen, die sich in teilweise in jahrtausendelangen Entwicklungsphasen an unterschiedliche Lebensräume anpassten.
Eine Klasse hat das Musical „Eisbär Dr. Ping und die Freunde der Erde“ von Hans Jürgen Netz und Reinhard Horn eingeübt und mit großem Erfolg vorgestellt. Das Musical erzählt die Geschichte eines Eisbären, dessen Leben durch die Erwärmung seines Lebensraums bedroht ist. Freunde helfen ihm seine Not bekannt zu machen, damit die Menschen ihre Lebensgewohnheiten verändern und dadurch die Lebensbedingungen des Eisbären wieder verbessern.
Die Zuschauer erfahren wie unser Verhalten an einer ganz anderen Stelle auf der Welt Tiere, Pflanzen und Menschen bedrohen kann und dass gemeinsames Handeln diese Entwicklung aufhalten kann.
Um den Kindern erste Ansätze zum Helfen zu bieten, nahmen wir an der Aktion „plant for the planet“ teil und pflanzten mit Unterstützung der EDG zwei Apfelbäume auf unserem Schulhof.

In regelmäßigen Abständen erhielten einige Klassen durch Mitarbeiter des „Roten Kreuzes“ Einweisungen in das Thema „Erste Hilfe“. Sie lernten, wie sie bei Unfällen selber helfen können, wie man einen Notruf tätigt, wie wichtig es ist zu trösten und „da“ zu sein und wie man einem Schock entgegen wirken kann.
Ein besonderer Schwerpunkt war es, einzuschätzen, wann es notwendig ist zu trösten oder Hilfe zu holen und zu wissen, wo man sie findet.
Im Rahmen eines Sozialkompetenztrainings von zwei Tagen lernten die Kinder einiger Klassen in Gruppenspielen Mut zu zeigen, eigene Grenzen zu überwinden und zusammenzuarbeiten, um Aufgaben zu lösen.

Der Zusammenhang zwischen Nahrung als Energiequelle und Bewegung war ein Projekt, das wir mit Unterstützung des kitz.do durchführen konnten.
Dabei war es uns wichtig die vielen Einzelschritte, die zu unserer Nahrung führen, bewusst wahrzunehmen. Ausgehend vom Aussäen der Nahrungsmittel in geeignete Erde, dem Wachsen, Ernten, Verarbeiten, Kochen und Essen erfuhren die Schülerinnen und Schüler wie viel Nahrungsenergie unser Körper für einzelne Tätigkeiten braucht. In diesem Zusammenhang haben wir die Nützlichkeit kleiner Bodentiere kennengelernt, Kartoffeln geerntet, viele Speisen probiert, sind Treppen gestiegen, Seilchen gesprungen, gehüpft und gerannt.
Die Schülerinnen und Schüler lernten zwischen gesunden und weniger gesunden Bestandteilen der Nahrung zu unterscheiden. Sie freuten sich, dass man manchmal auch naschen darf, dass es dabei aber auf das Maß ankommt.
Artgerechte, umweltschonende Tierhaltung und die Vermeidung von Abfall bei der Nahrungsherstellung waren ein weiterer Aspekt.
Gleichzeitig wurde das Essensangebot im Offenen Ganztag umgestellt. Dort wird der Speiseplan nun entsprechend der Vorschläge des Projektes „Previkids NRW“ zusammengestellt. Dabei verpflichten sich auch die anbietenden Caterer, ihre Speisen entsprechend dieser Vorgaben anzubieten.

„Bewegter Schulhof“ heißt: Kinder des vierten Jahrganges übernehmen während der Pause die Ausleihe von Spielgeräten, führen jüngere Kinder in den Umgang mit diesen Spielgeräten ein und vermitteln Spielideen für die Pause und die OGS- Zeit.
Präventiv werden durch das Angebot sinnvoller Pausenbeschäftigungen weniger Schäden an Pflanzen und der übrigen Ausstattung des Schulhofes entstehen.
Der beabsichtigte zugewandte Umgang der Schüler zueinander soll das soziale Miteinander positiv beeinflussen und die Kinder befähigen rücksichtsvoll mit Mitschülern umzugehen.

Bei der Aktion „Kinder helfen Kindern“ helfen Schüler, die in „Erster Hilfe“ ausgebildet wurden, während der Pausen bei der Versorgung kleiner Verletzungen. Sie lernten, wie man bei Unfällen selber helfen kann und einzuschätzen, wann es notwendig ist zu trösten oder Hilfe zu holen und wo man sie findet.
Unsere „Erste Hilfe Kinder“ tragen Warnwesten und Bauchtaschen mit Pflaster und Verbandmaterial. So sind sie für ihre Mitschüler gut zu erkennen.
Sie entlasten durch 1.Hilfe-Leistungen die aufsichtsführenden Lehrpersonen, können das Gelernte nutzen und erfahren gleichzeitig die Wichtigkeit ihres Handelns. Das stärkt das Selbstbewusstsein und fördert das soziale Empfinden.

  1. Was ist Gemeinsames Lernen?

Im Gemeinsamen Unterricht lernen und leben Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in einer Klasse. Jedes Kind wird mit seinen eigenen Kompetenzen, Fähigkeiten und Begabungen angenommen und geachtet.

Rechtsgrundlagen

Grundlage für die sonderpädagogische Förderung bilden die §§ 19, 20 SchulG. Die

Schulaufsicht entscheidet, nachdem sie den Eltern die beabsichtigte Entscheidung mitgeteilt hat und in dem sich anschließenden Gespräch möglichst Einvernehmen über die Förderung des Kindes erzielt hat (AO-SF § 12, 5), über den Förderbedarf, Förderschwerpunkt bzw. vorrangigen Förderschwerpunkt sowie den Förderort. Förderort kann eine allgemeine Schule sein, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen (s. 4.1). Notwendige Voraussetzung für die sonderpädagogische Förderung im GU der Grundschule ist ein Antrag der Eltern auf Teilnahme am GU (SchulG § 20, 7.“ 1


  1. Unsere pädagogischen Leitziele

Das Ziel des Gemeinsamen Unterrichts ist die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler in einer wohnortnahen Schule. Sie sollen in ihrem gewohnten sozialen Umfeld bleiben und gemeinsam leben und lernen. Wir möchten, dass alle Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Kontakt zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aufbauen, der sich auch auf den außerschulischen Bereich ausbreitet. Nachbarskinder, die gemeinsam eine Schule besuchen, finden einen gemeinsamen Lebensrhythmus und verbringen so eher die Freizeit gemeinsam.


Behinderte Schülerinnen und Schüler lernen sich im Vergleich zu anderen Kindern wahrzunehmen und realistisch einzuschätzen. Durch das gemeinsame Handeln und Lernen entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, welches auch die Lernmotivation fördert, da alle Kinder mitmachen wollen.


Das soziale Bewusstsein aller Schülerinnen und Schüler wird gefördert. Nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler lernen im Gemeinsamen Unterricht jeden Menschen mit seinen individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten wahrzunehmen, zu akzeptieren und zu unterstützen. Sie treten Schwächeren eher vorurteilsfrei gegenüber und verhalten sich solidarischer.


  1. Sonderpädagogische Förderung an der Kreuz-Grundschule

Insgesamt besuchen die Kreuz-Grundschule ca. 270 Kinder. 4-5% der Kinder werden im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts sonderpädagogisch gefördert. Unsere Schule besuchen Kinder mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung und Hören und Kommunikation.

Grundlage der Förderung aller Kinder sind die Unterrichtsvorgaben der Grundschule. Kinder, die sonderpädagogisch gefördert werden, werden je nach Art des Förderbedarfs entweder zielgleich oder zieldifferent unterrichtet. Basis für die Förderung der Kinder die zielgleich gefördert werden, sind die Richtlinien und Lehrpläne der Grundschule. Für Kinder, die im Bildungsgang Lernen sonderpädagogisch gefördert werden, gelten die Vorgaben der Grundschule und die Richtlinien des Förderschwerpunktes Lernen.

Bei Schülerinnen und Schülern, die zieldifferent  unterrichtet werden, erfolgt zum Schuljahresende keine Versetzung. Sie nehmen im nächsten Schuljahr am Unterricht der nächsthöheren Klasse teil. Diese Schülerinnen und Schüler erhalten keine Notenzeugnisse sondern Berichtszeugnisse, in denen der individuelle Lernstand in den einzelnen Fächern, das Lern- und Arbeitsverhalten und gegebenenfalls die Fortschritte in den einzelnen Entwicklungsbereichen beschrieben werden.

    1. Rahmenbedingungen

In der Kreuz-Grundschule werden die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf jeweils in einer Klasse der Jahrgangsstufe gemeinsam gefördert, um die Stunden der Sonderpädagogen zu bündeln. Sollte bei einem Kind in einer Parallelklasse erst im Verlauf der Schulzeit ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt werden, so verbleibt dieses Kind in seinem gewohnten Klassenverband.


Klassengröße

Ideal für den gemeinsamen Unterricht ist eine überschaubare Klassengröße von ca. 20 Kindern einschließlich der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Bei der Klassenbildung von GU-Klassen gelten in NRW allerdings die gleichen Vorschriften, wie für alle Klassen, sodass auch eine Klassengröße von 30 Kindern möglich wäre. An der Kreuz-Grundschule wird aber versucht eine überschaubare Klassengröße zu ermöglichen.


GU-Raum

Zur Förderung der Kinder in Kleingruppen steht unserer Sonderpädagogin ein kleiner Differenzierungsraum zur Verfügung.


Medien, Materialien und Methoden

Für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden spezielle Medien und Materialien angeschafft. Die Auswahl der Medien und Materialien für die Förderung orientiert sich an den individuellen Förderbedarfen der Schülerinnen und Schüler. Neben individuellen Materialien für die Unterrichtsfächer werden auch spezifische Materialien zur Förderung der unten aufgeführten Entwicklungsbereiche eingesetzt.

Es werden vielfältige Unterrichtsmethoden (Fächerübergreifender Unterricht, Projektorientierter Unterricht, Lernen an Stationen, Freiarbeit, Werkstattarbeit…) angewendet, die eine innere Differenzierung ermöglichen, damit der Anteil an gemeinsamen Lernzeiten möglichst hoch ist.


    1. Organisation

Die sonderpädagogische Förderung an der Kreuz-Grundschule findet auf vielfältige Weise statt. Sie orientiert sich vor allem an dem individuellen Förderbedarf der einzelnen Schülerinnen und Schüler und den Rahmenbedingungen der Kreuz-Grundschule.

Zu den unterschiedlichen Organisationsformen gehören:

  • Individuelle Fördermaßnahmen (Reduzierung des Umfangs und des Niveaus, Erhöhung der Bearbeitungszeit, individuelle Hilfestellung, Differenzierung durch Medien und Material, Differenzierung von Zielen)

  • Teamteaching im Klassenverband

  • Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Kleingruppe mit Mitschülerinnen und Mitschülern mit aber auch ohne sonderpädagogischem Förderbedarf. Dieses erfolgt sowohl im eigenen Klassenverband, als auch klassen- und jahrgangsübergreifend

  • Einzelförderung



  1. Förderplanung

In der Kreuz-Grundschule liegt der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein individueller Förderplan zu Grunde. Dieser wird von der Sonderpädagogin in enger Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer erstellt und evaluiert. Im Mittelpunkt der Förderplanung steht das Kind mit seinen individuellen Möglichkeiten.

Der Förderplan ergibt sich aus intensiver Beobachtung und Diagnostik. Bei der Förderplanung wird der aktuelle Entwicklungsstand aufgezeigt und es werden Förderziele und -maßnahmen formuliert, die zur Förderung der entsprechenden Entwicklungsbereiche beitragen.

Bei der individuellen Förderung werden neben den Lernbereichen und Unterrichtsfächern stehen auch entwicklungsspezifische Förderaspekte im Fokus der Förderplanung. In der folgenden Abbildung werden verschiedene Entwicklungsbereiche aufgezeigt 2







 







Der Förderplan wird regelmäßig evaluiert und weitergeschrieben.

Am Ende jeden Schuljahres wird für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein kurzer Entwicklungsbericht geschrieben. Es wird überprüft, ob weiterhin ein sonderpädagogischer Förderbedarf vorliegt und ob der Förderort Grundschule noch der geeignete Rahmen für die sonderpädagogischen Förderung der Schülerin oder des Schülers ist.


  1. Zusammenarbeit


5.1. Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns ein wichtiger Bestandteil des Gemeinsamen Unterrichts. Ohne eine intensive Unterstützung durch das Elternhaus ist es schwierig im Gemeinsamen Unterricht, nur durch schulische Förderung, bestmögliche Lern- und Entwicklungsfortschritte zu erzielen. Für uns ist es wichtig mit den Eltern regelmäßig in Kontakt zu stehen um:

  • eine vertrauensvolle Basis für die Zusammenarbeit aufzubauen

  • die Bedürfnisse und Erwartungen der Eltern und Kinder festzustellen

  • Absprachen über die Ziele der Förderung und der Zusammenarbeit zu treffen

  • zu beraten


5.2. Schulische Zusammenarbeit

Alle an der Förderung der Schülerinnen und Schüler beteiligten Personen arbeiten in der Kreuz-Grundschule zusammen und treffen Absprachen bezüglich Förderplanung, Diagnostik, Unterrichtsinhalten und didaktische und methodische Umsetzung. Hierzu gehören die Lehrerinnen und Lehrer der allgemeinbildenden Schule, die Sonderpädagogin, Integrationshelferinnen und die Mitarbeiter des Offenen Ganztages. Es findet eine intensive und wechselseitige Beratung statt. Die Sonderpädagogin berät bei Bedarf auch Kollegen, die keine Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben.


5.3. Außerschulische Zusammenarbeit

Neben der schulischen Zusammenarbeit hat die Kooperation mit außerschulischen Förderstellen einen hohen Stellenwert für unsere Arbeit.

Wir stehen in Kontakt mit:

  • Erzieherinnen des abgebenden Kindergartens

  • Ärzten und Therapeuten, Psychologen

  • Mitarbeiten des Jugendamtes und der Sozialpädagogischen Familienhilfe

  • Erziehungsberatungsstelle und Schulpsychologische Beratungsstelle

  • Lerntherapeuten

  • Koordinatoren und Moderatoren für den Gemeinsamen Unterricht in Dortmund


1 siehe Leitfaden Sonderpädagogische Förderung im Gemeinsamen Unterricht und in der Förderschule 2010, S. 58

2 siehe  Leitfaden Sonderpädagogische Förderung im Gemeinsamen Unterricht und in der Förderschule 2010, S. 47

 

Viele Eltern fühlen sich unserer Schule verbunden, und wir begrüßen ihre Mitarbeit und ihre Unterstützung im Schulleben. Durch die Mithilfe der Eltern sind wir zum Beispiel in der Lage, in Kleingruppen mit Schülern zu lesen, handlungs- und projektorientierte Aktionen durchzuführen oder Feste zu planen.

Nur ein Lehrerkollegium, das die Unterstützung und Ermutigung von Eltern, Schülern und Schulamtsdirektoren erhält, ist in der Lage, besondere Arbeit zu leisten.

Um diesen Enthusiasmus des Kollegiums aufrecht zu halten, benötigen wir deshalb die bestmöglichen Arbeitsbedingungen und eine erfreuliche Arbeitsatmosphäre.

Von den Eltern wird erwartet, dass......

sie ihr Kind regelmäßig und pünktlich zur Schule schicken und in Fällen der Abwesenheit rechtzeitig entschuldigen.

sie Sorge dafür tragen, dass die Kinder ausgestattet mit den notwendigen Lernmitteln zur Schule kommen.

sie die Kinder zur Erledigung der Hausaufgaben anhalten und dies kontrollieren.

sie die Lehrer umgehend über Probleme und Befürchtungen informieren, die die Leistungen oder das Verhalten der Kinder beeinträchtigen könnten.

sie die Regeln und Absprachen, die an der Schule gelten, unterstützen und mittragen.

sie an den Elternabenden und Elternsprechtagen teilnehmen und sich über die Fortschritte und das Verhalten ihrer Kinder informieren.

sie ihr Kind zu Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Teambereitschaft anhalten und mit der Schule gemeinsam daran arbeiten, diese Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern

 

Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsorgan der Schule.

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Dort arbeiten die Vertreterinnen und Vertreter der Eltern und die Vertreter und Vertreterinnen der Lehrerinnen und Lehrer zusammen.

(Die Elternvertreter/innen wurden zuvor von der Schulpflegschaft, die Lehrerinnen und Lehrer von der Lehrerkonferenz gewählt.)

 

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Den Vorsitz hat immer die Schulleitung, allerdings nur in unentschiedenen Situationen mit Stimmrecht.

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Die Schulkonferenz berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule.

Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.

Die vielfältigen Aufgaben der Schulkonferenz sind in §65 Schulgesetz geregelt.

Das Schulgesetz unterscheidet je nach Aufgabe der Schulkonferenz zwischen umfassenden Gestaltungsrechten, der Zustimmung zu Vorschlägen der Schulleitung oder des Schulträgers, der Verabschiedung von Grundsätzen, Vorschlägen oder Stellungnahmen.

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Elternvertreter Lehrervertreter

… …

 

 


Unsere Schule ist ein Haus, in dem viele verschiedene Menschen
viele Stunden gemeinsam verbringen.

Wir wollen in einer freundlichen, friedvollen Schule lernen, in der wir uns sicher und wohl fühlen, in der wir Rücksicht aufeinander nehmen, in der wir fröhlich arbeiten, spielen und feiern können. An einem Ort der Geborgenheit hält man sich an Regeln.

 

Allgemeine Regeln

1. Garderobenräume

  • Ich hänge meinen Sportbeutel und meine Jacke ordentlich an den eigenen Haken.
  • Ich gehe achtsam mit meinen Kleidungsstücken und den Kleidungsstücken der anderen Kinder um.
  • Ich werfe den Müll in einen Mülleimer.
  • Schulgebäude
  • Ich verlasse in den Pausen das Schulgebäude zügig und bleibe die ganze Zeit auf dem Pausenhof.
  • Ich renne und drängele nicht.
  • Ich rutsche nicht am Geländer die Treppe herunter.
  • Ich spiele nicht mit dem Ball.
  • Ich bin immer leise, wenn ich durch die Schule gehe.
  • Ich spiele in den Regenpausen im Klassenraum, Ausnahmen (z.B. Twister) nach Absprache auf dem eigenen Flur.
  • Ich werfe keinen Müll auf den Boden.

 

Klassenvereinbarungen

1. Wir gehen höflich und respektvoll miteinander um!

Daher:           

  • verletzen wir niemanden durch Schlagen, Treten, Würgen, Beißen oder Ähnliches.
  • verletzen wir niemanden durch böse Worte, Gerüchte, Verspotten, Hänseln, Auslachen, Angst machen, Bedrohung.

Auch wenn jemand anders ist, gehört er zu uns! Wir tolerieren und akzeptieren jede Religion, jede Nationalität und jedes Geschlecht!

Daher:

  • nehmen wir niemandem etwas weg und beschädigen keine fremden Sachen.
  • bringen wir keine gefährlichen Gegenstände wie Messer usw. mit.
  • tragen wir keine Mützen, Kappen oder Kapuzen im Unterricht.

 

2. Wir nehmen Rücksicht!

Daher:

  • drängeln wir nicht vor.
  • schubsen wir andere nicht.
  • hören wir dem anderen zu und lassen ihn ausreden.
  • halten wir uns an die vereinbarten Gesprächsregeln.
  • warten wir ab, bis wir an der Reihe sind.

                       

3. Wir helfen einander!

Daher:

  • helfen wir denjenigen, die verletzt und traurig sind oder in Schwierigkeiten stecken.
  • bemühen wir uns, mit anderen zusammenzuarbeiten.

           

4. Wir gehen sorgfältig mit allen Sachen um!

Daher:

  • behandeln wir Schulmöbel, alle Einrichtungsgegenstände und Material sorgsam.
  • bemühen wir uns jederzeit um Ordnung und Sauberkeit in allen Klassenräumen.
  • trennen wir den Müll.

5. Wir wollen ungestört lernen!

Daher:

  • sind wir pünktlich zu jeder Unterrichtsstunde (vor dem Unterricht sind wir spätestens um 07:55 Uhr im Schulgebäude).
  • beachten wir Zeichen und Anweisungen aller Lehrerinnen und Mitarbeiter.
  • haben wir notwendiges Arbeitsmaterial und Hausaufgaben dabei.
  • arbeiten wir selbstständig an unserem Material in der weißen Mappe in der uns zugeteilten Aufteilklasse.
  • lassen wir mitgebrachtes Spielzeug und Handys (ausgeschaltet) in der Schultasche.
  • frühstücken wir nur in der Frühstückspause.
  • achten auf ein gesundes Frühstück und essen keine Süßigkeiten.
  • lassen wir die Trinkflasche im Tornister, dürfen aber während der Arbeitsphase kurz Wasser trinken.
  • kauen wir im Unterricht kein Kaugummi, Ausnahmen kündigt die Lehrerin an.
  • gehen wir in der Pause zur Toilette. In dringenden Fällen entscheidet die Lehrerin.

 

Schulhofregeln

 

  1. Wir verlassen in den Pausen das Schulgebäude zügig. Die Aufsicht lässt die Kinder nur im Ausnahmefall ins Gebäude.

Konsequenz: in das Regelheft schreiben

  1. Wir bleiben auf dem Schulgelände. Wir informieren die Aufsicht, wenn der Ball über den Zaun fliegt.

Konsequenz: den Ball abgeben, Pausenverbot beim Verlassen des Schulhofs und Elterninfo

  1. Wir achten auf die Lubo Regeln und sind freundlich und fair! Wir achten darauf, dass wir niemanden durch Worte und Taten verletzen. Wir schlagen und treten nicht. Wir schubsen nicht. Wir ärgern niemanden. Wir beleidigen niemanden.

Konsequenz: Anwendung der Lubo-Problemlöseformel im Pausenraum, schriftliche Entschuldigung schreiben

  1. Wir halten uns an den Käfig- und Schaukelplan.

Konsequenz: Klärungsgespräch mit der Aufsicht

  1. Im Fußballkäfig (siehe Käfigplan) dürfen wir mit jedem Ball spielen. In der Fußballspielzone vor dem Fußballkäfig (Grenzen: Zaun; Fußballkäfig, Bachlauf, Mauer) dürfen wir mit einem Plastik- oder Softball spielen. Im oberen Bereich rechts hinter den Toiletten bis zum Geländer sind sonstige Ballspiele möglich.

Konsequenz: den Ball abgeben, eventuell Ballspielverbot

  1. Es dürfen nur 5 Kinder auf die Nestschaukel und wir hängen uns nicht an die Schaukel dran.

Konsequenz: in das Regelheft schreiben

  1. Wir klettern nicht auf und über Mauern, Zäune, Gitter, Bäume und Tischtennisplatten.

Konsequenz: in das Regelheft schreiben

  1. Wir tragen zum Wetter passende Kleidung. Wir spielen am Wasser und gehen nicht in die Pfützen und den Bachlauf.

Konsequenz: Umziehen

  1. Wir werfen nicht mit Stöcken, Steinen, Sand, Schneebällen oder sonstigen Gegenständen.

Konsequenz: in das Regelheft schreiben

  1. Wir gehen rücksichtsvoll mit Pflanzen und Gegenständen um.

Konsequenz: in das Regelheft schreiben und bei Beschädigung für Ersatz sorgen

  1. Wir halten den Schulhof sauber und benutzen die Mülleimer.

Konsequenz: Dienste verrichten

 

12. Die Toilettenräume benutzen wir ausschließlich zum Toilettengang und Hände waschen. Wir verlassen die Toiletten sauber und ordentlich.

Konsequenz: in das Regelheft schreiben

  1. Beim Klingeln stellen wir uns zügig unterhalb der Treppe auf und gehen erst rein, wenn die Lehrperson beide Türen geöffnet hat und das „OK“ zum Reingehen gibt. Wir gehen ruhig und zügig in das Gebäude. Die 1. und 2. Klassen benutzen die rechte, die 3. und 4. Klassen die linke Eingangstür.

Konsequenz: Pausenverbot und in das Regelheft schreiben

 

Regeln für den Sportunterricht und die Nutzung der Turnhalle

Regeln für Schülerinnen und Schüler

  1. Wir ziehen uns zügig und leise in der Umkleide um.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir bringen Sportzeug mit und kleben Ohrringe und Ohrstecker ab. Jegliche Art von Schmuck, Uhren und Brillen werden abgelegt. Lange Haare werden zusammengebunden.
  • Keine Teilnahme am Sportunterricht
  • Klassenlisten (inkl. Notfallnummern) liegen in der Turnhalle aus, Eintragungen direkt möglich (auch im Vertretungsunterricht)
  • Ist aufgrund der o.g. Voraussetzungen eine Teilnahme am Sportunterricht insgesamt

3-mal nicht möglich, erfolgt eine Info an die Eltern (Vordrucke liegen in der Lehrerumkleide)

  1. Wir benutzen die aufgebauten Geräte erst, wenn die Lehrkraft diese freigegeben hat
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Alle Räume in der Turnhalle betreten wir nur, wenn wir durch die Lehrkraft dazu aufgefordert werden
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir achten auf die Zeichen der Lehrkraft.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir hören bei Erklärungen zu und sind leise.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Beim Auf- und Abbau helfen wir alle mit und erledigen unsere zugeteilte Aufgabe.
  • 10 min Timeout in der folgenden Stunde/Vermerk in der Klassenliste
  1. Wir beachten Sicherheitsmaßnahmen beim Auf- und Abbau (Lehrkräfte und SuS).
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir lassen andere in Ruhe turnen, stören sie nicht, lachen niemanden aus und drängeln uns nicht vor.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir sichern und helfen uns gegenseitig.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir sagen Bescheid, wenn wir die Turnhalle verlassen (Toilette).
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Wir verlassen die Turnhalle erst wenn die Lehrkraft dies erlaubt.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht
  1. Am Ende des Umziehens sammeln sich alle Kinder im Flur und stellen sich leise auf. Die Turnhalle wird dann gemeinsam mit der Lehrkraft verlassen. Bei Schulschluss dürfen die Kinder die Turnhalle verlassen.
  • 10 min Timeout / ggf. keine Teilnahme am Sportunterricht

 

Regeln für Lehrkräfte und Schülerinnen & Schüler

 

  1. Wir schließen die Lehrerumkleide ab und die Musikanlage im Stahlschrank ein.
  2. Wir beachten Sicherheitsmaßnahmen beim Auf- und Abbau.
  3. Wir räumen alle Geräte an die vorgegebenen Stellen zurück.

Gemeinsame Vereinbarungen

  1. Sportsachen
    • werden nur während der Sporthalle getragen und danach nicht anbehalten.
    • Nach der Sportstunde wird das Sportzeug zurück in die Klasse gebracht. Vor der 2. Pause können die Sportsachen vor der Turnhalle abgelegt werden.
    • Sportsachen und Sportschuhe müssen selbstständig an- und ausgezogen werden können.
  1. Beginn der Sportstunde
  • Lehrkraft überprüft die Klassenliste (Anwesenheit, Sportzeug, Schmuck, Timeout)
  • Fun-Box (Freispielkiste) steht für alle Lehrkräfte in der Lehrerumkleide bereit. Materialliste ist daran befestigt, Kontrolle durch Lehrperson.
  1. Schmuck, Brillen und Haargummis
  • Schmuck und Brillen werden in einer Kiste aus der Lehrerumkleide gesammelt.
  • Haargummis können bei Bedarf für die Sportstunde ausgeliehen werden, müssen aber zurückgegeben werden.
  • Ohrringe werden nicht durch die Lehrkräfte abgeklebt.

 


 


 

 

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